–> Informationen zu ANUAS-Publikationen finden Sie auf dieser Seite:

Alle ANUAS-Publikationen können beim ANUAS bestellt werden. Bitte schicken Sie dafür eine Mail an: info@anuas.de.

Verlagsbücher bestellen Sie bitte bei den angegebenen Verlagen.

 

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(–> Die Publikation befindet sich im Druck und wird voraussichtlich ab Juni 2017 lieferbar sein!)

„Kann die Mediation als Alternatives Verfahren zur Streitbeilegung in Mordfällen zum Einsatz kommen, und wie könnte diese in Deutschland aussehen?“

  1. Einleitung

Der Bundesverband ANUAS e.V. – Hilfsorganisation für Angehörige von Mord-, Tötungs-Suizid- und Vermisstenfällen, nachfolgend ANUAS genannt, ist eine bundesweite Betroffenen-Opfer-Hilfe- und Selbsthilfeorganisation. Er versteht sich als bundesweiter Interessenvertreter und stützender Partner für betroffene Angehörige. Dazu zählen alle in Deutschland lebenden Betroffenen, eingeschlossen Flüchtlinge und Migranten.

Darüber hinaus will der Bundesverband im Sinne sozialer Verantwortung und aus Erfahrungen der eigenen Betroffenheit für die Betroffenen als Hilfsorganisation Einfluss auf die Gesellschaft nehmen, um die Sorgen und Nöte dieser Menschen stärker in das  Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und Verbesserungen in der Umsetzung der Gesetze zu ermöglichen.

ANUAS setzt sich für Hilfen und Gerechtigkeit im Umgang mit betroffenen Angehörigen ein, die überlebendes Opfer psychischer und / oder körperlicher Gewalt geworden sind.

Als Selbsthilfeorganisation koordiniert ANUAS bundesweit die Hilfe zur Selbsthilfe, in Berlin u.a. in Form einer Selbsthilfekontaktstelle.

ANUAS organisiert Hilfen zur Selbsthilfe für betroffene Angehörige.

Weiterhin wird in enger Zusammenarbeit mit den Landesverbänden, Regionalstellen, Selbsthilfevereinen und Selbsthilfegruppen ein flächendeckendes Selbsthilfeangebot im Gesundheitswesen für Betroffene bundesweit angestrebt und unterstützt…

Die Mediation kann eine sinnvolle Streitbeilegung sein, wenn Streitparteien nicht mehr in der Lage sind, die eigenen Meinungsverschiedenheiten, die sich zum Konflikt entwickelt haben, im Gespräch selbständig zu lösen. Oftmals fehlt es am nötigen Respekt untereinander, aus unterschiedlichsten Gründen.

Ziel einer Mediation soll es sein, eine tragfähige Lösung, eine Konfliktveränderung für mit und für die Streitenden zu entwickeln, und damit die Beziehung zwischen den Streitparteien für die Zukunft zu verbessern und zu stabilisieren…

… wie sieht es bei Mordfällen aus? Kann in solchen Fällen ein Täter-Opfer-Ausgleich mit Mediatoren, in Form einer Mediation sinn- und zielbringend sein?

Dazu sind beim ANUAS Befragungen durchgeführt worden.

Fallbeispiele in Bereichen schwerster Gewaltopfer, außerhalb von Mordfällen wurden beleuchtet, Bedürfnisse und Wünsche erfragt und Problemlagen durch die Betroffenen offen gelegt…

 

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„Resilienz – das Immunsystem der Seele stärken“

(Druckkosten mit freundlicher Unterstützung der Techniker Kasse – TK)

Einleitung

Nach einem schweren Schicksalsschlag – gewaltsame Tötung an einem Angehörigen / Kind sind die betroffenen Menschen starken seelischen Belastungen ausgesetzt. Sie sind mit ihrem Leidensdruck so allein, wie man nur allein sein kann.

Der Glaube an die Unversehrtheit des Menschen, Vertrauen zu haben und selbst wertvoll zu sein ist zerstört. Die Hoffnung auf eine gute Lösung der Probleme besteht nicht. Wie auch, der Tatbestand der gewaltsamen Tötung besteht weiter. Das bisherige „Kartenhaus des Lebens“ ist zusammen gefallen. Es gibt für die betroffenen Angehörigen keine konkreten Hoffnungsschimmer, kein reales Anzeichen dafür, dass all das Schlimme irgendwann zu Ende sein und später ein gutes Leben weiter geführt werden könnte.

Jede „normale“ Lebenskrise kann durch die Kraft des positiven Denkens, durch die Heilkraft der Bewegung sowie durch Achtsamkeit und psychische Ruhe bewältigt werden.

Eine gewaltsame Tötung ist in keinster Weise mit einer „normalen Lebenskrise“ zu vergleichen. Nicht einmal eine traumatische Krise ist hierfür eine Erklärung. Bei einem Gewaltverbrechen sprechen wir von einem „Schock-Stress-Trauma“. Der Schock und die Fassungslosigkeit nach der Information durch die Polizei, dass ein naher Angehöriger getötet wurde. Anschließend folgt über viele Jahre ein nie abnehmend scheinender Stress verbunden mit Strafverfahren, Begutachtungen, Lebenskrisen, Verlust des Arbeitsplatzes und des sozialen Umfeldes, psychische und körperliche Leiden … Sorgen über Sorgen. Im Laufe dieser gesamten Zeit stecken die betroffenen Angehörigen im Sumpf des Traumas. Fehlende Akzeptanz, fehlendes Verständnis, fehlende Hilfen und fehlende Empathie führen zu ständigen Re-Traumatisierungen. Die Betroffenen finden nach der Gewalttat keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Sie benötigen Hilfen, um ihr neues „Kartenhaus des Lebens“ neu aufzubauen.

Wie schaffen es die Menschen, das Schlimmste zu überstehen und Kräfte zu aktivieren, um an ihrem Schicksalsschlag zu wachsen? Wie kann die seelische Widerstandskraft des Menschen gestärkt werden?

Es gibt kein Patentrezept zur richtigen Lösung, da die Menschen sehr individuell sind und dementsprechend auch mit ihrem Erlebten unterschiedlich umgehen. ANUAS führt seit Jahren vielfältige Gesprächskreise, Workshops und Schulungen zu Themen wie Resilienz und Ressourcen durch.

In der folgenden Publikation werden viele Möglichkeiten, aus den Erfahrungen der betroffenen Angehörigen vorgestellt, um die seelische Widerstandskraft bewusst zu stärken. Die Publikation wird womöglich dabei helfen, dass betroffene Menschen mehr über sich erfahren,  wie z.B. auf kreative Weise eine Verbesserung des eigenen Wohlbefindens erfolgen kann.

„Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft –

vielmehr aus einem unbeugsamen Willen.“

Mahatma Gandhi

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„Recovery – ein persönlicher Prozess der Wiedergesundung“

(Druckkosten mit freundlicher Unterstützung der IKK Brandenburg – Berlin)

  1. Einleitung

Schwere traumatische Erfahrungen wie zum Beispiel Mord, Folter oder Unfälle können sich ins Gedächtnis einbrennen und quälen Menschen immer wieder. Bei solch einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leidet nicht nur die Psyche. Traumatisierungen sind extremer Stress – und der kann körperlich krank machen: So erkranken Menschen mit einer PTBS häufiger an Krebs als andere. Und Stress wirkt bis in die Zellkerne hinein: Dort liegt in den Chromosomen die Erbsubstanz in Form der DNA. Darauf ist der Bauplan des Körpers mit allen seinen Funktionen gespeichert. Stress nagt an der DNA: Es entstehen Brüche, die den Informationsfluss stören. Die Zelle kann nicht mehr richtig funktionieren.

Immunsystem reagiert empfindlich auf Stress

So leiden Angehörige von gewaltsamer Tötung häufiger unter Autoimmunkrankheiten, denn besonders das Immunsystem reagiert empfindlich auf Stress. Wissenschaftler aus Konstanz und Ulm haben nun herausgefunden, dass sich die traumatischen Schäden heilen lassen.

Mithilfe einer Psychotherapie werden die Erlebnisse chronologisch abgearbeitet und im Gedächtnis in der Vergangenheit abgelegt, damit sie in der Gegenwart keine entscheidende Rolle mehr spielen.

Die Therapie ist für traumatisierte Menschen lebenswichtig und wirkt nicht nur psychisch, sondern auch körperlich: Die Psychotherapie kann die Reparaturmechanismen in den Zellen stärken. Die Schäden an der DNA können  zurückgehen, sie werden sozusagen geflickt.

(Quelle: www.ndr.de  – Visite 26. 05. 2015)

 

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(Druckkosten mit freundlicher Unterstützung der Krankenkassen KKH und TK)

… Menschen, die einen so schweren Schicksalsschlag – wie gewaltsame Tötung am Kind / Angehörigen – verkraften müssen, scheitern oft daran, dass sie keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen.

Nicht die Trauer steht bei den meisten Betroffenen im Vordergrund, sondern ein schweres Schock-Trauma mit jahrelangen Re-Traumatisierungen durch lange Konfrontation mit dem Geschehen (Ermittlungen, Strafverfahren, Begutachtungen … viel viel Ungerechtigkeit und fehlende Akzeptanz).

ANUAS, als bundesweit einzige Betroffenen-Hilfs- und Selbsthilfe-Organisation unterstützt Betroffene mit einem umfangreichen Angebot, damit diese Menschen wieder einen Sinn in ihrem Leben finden und Interesse daran haben, weiter leben zu wollen…

… Warum ist diese ANUAS-Selbsthilfepublikation nötig und wichtig?

ANUAS ist eine „Betroffenen-Hilfs-und Selbsthilfe-Organisation“, in der 98 % aller Mitglieder betroffene Angehörige sind. Alles was beim ANUAS ehrenamtlich gemacht wird, ist eine Form der Selbsthilfe.

Der Leitfaden der Selbsthilfe schreibt eine spezielle Art und Weise vor, wie Selbsthilfe auszusehen hat. Das ist eine herkömmliche Form der Selbsthilfe, die heute so nicht mehr ausreicht. Die Menschheit entwickelt sich weiter und der Hilfebedarf muß angepaßt werden. Altertümliches Denken über Selbsthilfe sollte aktualisiert und reformiert werden.

ANUAS kämpft seit Jahren bei den Krankenkassen um die Anerkennung seiner Selbsthilfe, die betroffene Angehörige des ANUAS benötigen. Die bisherige, vorgeschriebene Selbsthilfe ist in den ANUAS-Betroffenenfällen nicht anwendbar, ohne zukünftig starke Schäden für diese Menschen zu erreichen. Hier gilt es Grenzen in der Selbsthilfe zu beachten.

Selbsthilfegruppen – „nein“ -, aber Gesprächskreise zum Austausch, in lockerer Atmosphäre – „ja“.

Jeder kann reden, worüber er möchte, muß es aber nicht.

Diese Art und Weise beim ANUAS ist sicherlich für einige Selbsthilfe-Vertreter gewöhnungsbedürftig, für Betroffene aber sinnvoll. Hier ist unbedingt ein Umdenken nötig.

ANUAS hat Selbsthilfe-Vertreter zu Gesprächskreisen eingeladen, um sich ein Bild über das zu machen, was Betroffene benötigen.

Der Vertreter der AOK Nord war als einziger Krankenkassen-Vertreter bereit, sich die neue Form der Selbsthilfe beim ANUAS anzusehen.

ANUAS beschreitet „neue Wege der Selbsthilfe“ und praktiziert diese seit Jahren mit Erfolg. Diese neuen Wege werden in der vorliegenden Publikation vorgestellt…

 

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coversusliebekleinErsteAuflage 2012| ISBN: 978-3-940609-65-6 |

–> Das Buch ist über den Spielberg Verlag oder Amazon erhältlich.

 

 –>  auch weltweit als E-Book erhältlich

–> aus dem Buch gelesen von Rena Larf 

Eine erschütternde, authentische Geschichte, die tief unter die Haut geht, da sie dem Leser, der Leserin der Frage nach dem Sinn von Trauer, dem Geheimnis des Lebens und der Suche nach innerem Frieden ein Stück weit nähern!

 

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Leitfaden für ...

1. ANUAS-Broschüre – Ein Leitfaden für Gewaltopfer und Angehörige von Tötungsfällen

Diese Broschüre soll eine Art Wegweiser darstellen, für Menschen, die unter einer
extrem großen emotionellen Belastung stehen, ausgelöst durch Gewalt an der
eigenen Person oder an einem Angehörigen, z.B. ein Tötungsverbrechen – im Inoder
Ausland. Nach diesem traumatischen Erlebnis ist es fast unmöglich wichtige
Entscheidungen ohne Hilfe zu treffen und richtige Wege zu gehen, um seine
Rechte durchzusetzen.
Die ANUAS-Broschüre gibt Hinweise und Ratschläge zu allen Fragen der psychischen,
gesundheitlichen, sozial-gesellschaftlichen, beruflichen und rechtlichen
Auswirkungen.

 

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Hilfsmöglichkeiten für ...

2. ANUAS-Broschüre – Hilfsmöglichkeiten für Gewaltopfer und Angehörige von Tötungsfällen

In dieser Publikation werden Übungen vorgestellt, die man selber anwenden kann, um zur Ruhe und Entspannung zu kommen. Die Publikation ist begleitet zur fachlichen Hilfe zu sehen.

Atemtechniken, Achtsamkeitsübungen, Entspannungs- und Imaginationsübungen können zum inneren Ausgleich und zur inneren Ruhe führen. Diese können helfen, Schlaflosigkeit, Angststörungen und innere Unruhe zu lindern.

–> Diese Publikation befindet sich im Neudruck und ist zur Zeit nicht lieferbar!

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3. ANUAS-Broschüre –

erschienen am 05. 06. 2013 im Spielberg Verlag

„Betroffene kommen zu Wort“ –

Betroffene Familien sprechen über den Mordfall ihres Kindes/Angehörigen, über die Probleme während der Ermittlungen und die sozialen, familiären, finanziellen und gesundheitlichen Auswirkungen auf die Familien…

Unbenannt

Betroffene kommen zu Wort … das ist leider nicht die Alltäglichkeit.

Betroffene von Gewalt fallen durch ein „Raster“ der Justiz, der Öffentlichkeit und der Gerechtigkeit. Der fehlende Respekt, die Achtung für die Opfer und der fehlende Opferschutz führen zu einem massiven Leidensdruck bei den Betroffenen, der in diesem Buch an verschiedenen Fallbeispielen aufgezeigt wird. Dem Leser wird Unvorstellbares aufgezeigt.

Mahatma Gandhi hat gesagt

„Gleichgültigkeit und Desinteresse am Leid Anderer sind die ersten Formen von Gewalt“

“Betroffene kommen zu Wort”

–> Rezension:

„Betroffene kommen zu Wort“ – über die Opfer schrieb bisher niemand.

–> Dieses Buch ist über den Spielberg Verlag oder Amazon bestellbar!

 

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ANUAS-Erinnerungsbuch – für betroffene Angehörige – Eine Form der Erinnerungskultur und Hilfe zur Selbsthilfe 

 (Erscheinungsdatum: Jan. 2012 – Druckkosten mit freundlicher Unterstützung durch die DAK)

Das Erinnerungsbuch wird in angeleiteten Treffen gemeinsam gestaltet. Zwischen den jeweiligen Bildern und Texten befinden sich – im Originalbuch – 5 Seiten zur freien Gestaltung, mit dem Aussehen der hier angegebenen Musterseite.

Die Gestaltungsmöglichkeiten können  z.B. folgende sein:

  • – selbstgestaltete Texte und Gedichte in der Schreibwerkstatt
  • – selbstgestaltete Texte in der Kreativ-Kreis-Gruppe
  • – „Trauerrituale“ und Erinnerungsgestaltung u.ä.

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In der ANUAS-Schreib-Werkstatt entstand das

Kinderbuch „Entdeckungsreise auf dem
Meeresgrund“.

Dieses Kinderbuch wird Kindern aus Gewaltfamilien, krebskranken Kindern oder
Heimkindern zur Verfügung gestellt werden.

 

Presseerklärung Kinderbuch 15.07.2015

 

 

–> Dieses Buch ist über den Spielberg Verlag oder Amazon erhältlich!

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