Wichtiger Erfolg!!! Angehörige von Tötungsfällen haben den Opferstatus:

stockxpertcom_id79073_size2 Die neuen Vorschriften sollen sicherstellen, dass alle Opfer von Straftaten und ihre Angehörigen als solche anerkannt und respektvoll ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend und diskriminierungsfrei behandelt werden.

Hervorzuheben sind insbesondere folgende Rechte:

Rechte der Angehörigen – Familienangehörige von Personen, die infolge einer Straftat zu Tode kamen, genießen dieselben Rechte wie die Opfer selbst einschließlich des Rechts auf Information, Unterstützung und Entschädigung.

Auch Familienangehörige von Überlebenden haben Anspruch auf Unterstützung und Schutz!

EU-Pressemitteilung zu den Opferrechten: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-6095_de.htm

ANUAS e.V.
-> ist eine bundesweite Betroffenen-Opfer-Hilfsorganisation
-> als gemeinnütziger Bundesverband tätig
-> setzt sich wie folgt zusammen:

 

1. Hilfsorganisation (bundesweit)
–> setzt sich politisch über eine  ANUAS-Arbeitsgruppe „Hilfe für Tötungsfälle“  für die Interessen der betroffenen Menschen ein

–> Förderung der Kriminalprävention
„Denn jemand, der nichts mehr zu verlieren hat,
ist zu allem fähig und das ist die gefährlichste Waffe der Welt…„

–> ANUAS-Konfliktschlichtung – Ombudsstelle

–> Hinweise auf Rechtsanwälte und Hilfsorganisationen Externe Hilfsangebote zum Rechtsbereich
-> der ANUAS e.V. übernimmt keine Rechtsberatung und keine Therapien!!!

Möglichkeit, einen Überblick über geeignete Unterstützungsangebote zu erlangen und gegebenenfalls Einrichtungen in einer bestimmten Region zu finden und zu kontaktieren findet man in der ANUAS-Online-Datenbank.

Gewaltopfer und Angehörige können sich eigenständig informieren und entscheiden, welches Angebot sie wahrnehmen möchten. Diese Vorgehensweise kann Betroffene darin unterstützen, verlorene Kontrolle wiederzuerlangen und somit einen positiven  Effekt auf die Verarbeitung des Geschehens haben.

Zum Informationsaustausch, Fortbildung und Weiterbildung sowie aber auch der Sensibilisierung für Nichtbetroffene bietet der Bundesverband ANUAS e.V.:

–> ANUAS-Publikationen

–> Weiterbildungen * Fachfortbildungen * Workshops * Videokonferenzen

–> Aktuelle Forschungsstudien * Forschungsarbeiten 

Aktuelle Informationen zum Bundesverband ANUAS e.V. erhalten Sie über:

Bundesweite Landesgeschäftsstellen und Zweigstellen unterstützen – in Absprache mit der Bundesgeschäftsstelle – betroffene Angehörige individuelle, unter Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Bedarfe

 

2. Selbsthilfeorganisation (bundesweit)
–> Förderung und Unterstützung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe unter Berücksichtigung der Grenzen der Selbsthilfe für Schwersttraumatisierte beim ANUAS, um weitere gesundheitliche Probleme zu vermeiden:

Deutsches Institut für Psychotraumatologie DIPThttp://www.psychotraumatologie.de/selbsthilfe/besonderheiten.html
–> koordiniert und organisiert die Hilfe zur Selbsthilfe über
–> Gesprächskreise und Selbsthilfeprojekte,

–> eine Informationsplattform für Betroffene und  Interessierte,
–> ein anonymes Online-Forum zum Austausch und zur Beratung,
–> bundesweite Betroffenen- und Austauschtreffen,

–> bundesweites „Sorgentelefon“ (030 – 25 04 51 51  mit AB-Funktion für Rückruf),
–> bundesweite Trauerkreise und Selbsthilfegruppen für verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V.,  
–> bundesweite Selbsthilfegruppen für Angehörige um Suizid 

–> Vermisstenhilfe

 

3. Kontakt- und Beratungsstelle (Berlin und Umgebung)

 

4.  internationale ANUAS-Organisationen
– „ANUAS-Griechenland„ in Athen

 

5. Wissenschaftlicher Beirat des ANUAS

-die Mitglieder unterstützen den ANUAS beratend mit ihrem Fachwissen

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linksseits:   die Projekte der Hilfsorganisation  *  rechtsseits:   die Projekte der Selbsthilfeorganisation